Shelly und Versicherungsschutz / Relevanz VDE?

  • Hallo zusammen,

    wir planen gerade die Renovierung unseres zukünftigen Eigenheims und überlegen, welche Smarthome-Aktoren (Rolladen, Dimmer, "einfache" Schalter) wir verbauen. Durch einen Freund bin ich auf die Shellys gestoßen und bin bisher auch sehr angetan. Als Smart-Home Zentrale soll Home-Assistant dienen. Nun habe ich mit unserem Elektriker gesprochen, und der sagte mir, er dürfe diese nicht eibauen, da die Shellys keine VDE-Kennzeichnung haben. Dementsprechend, könnten wir diese nur selbst, durch einen ehemaligen Elektriker privat einbauen lassen. Nun frage ich mich allerdings, was würde das bedeuten:

    - Wie relevant ist eigentliche die VDE-Kennzeichnung? Was hat es damit auf sich?

    - Was bedeuten die bestehenden Zertifizierungen, die die Shellys haben? Gelten diese als "Sicherheitszertifizierung"?

    - Was passiert im Worst-Case, wenn es doch zum Kabelbrand kommt? Greift dann dennoch der Versicherungsschutz, oder könnte "grobe Fahrlässigkeit" vorgeworfen werden?

    - Hätte ich mit anderen Aktoren (bspw. Eltako) denn überhaupt Versicherungsschutz, wenn ich diese durch den Elektriker privat einbauen lasse? VDE greift hier ja nur wieder, wenn diese durch ein Unternehmen eingebaut werden oder?


    Ich hoffe Ihr könnt meine Bedenken nachvollziehen. Vielen Dank für euer Feedback!


    Grüße

    JoKa

  • Ich bin keine ausgebildete Elektrofachkraft, aber meines Wissens gilt hier in Deutschland die Niederspannungsanschlußverordnung, da steht im §13:


    Es dürfen nur Materialien und Geräte verwendet werden, die entsprechend § 49 des Energiewirtschaftsgesetzes unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik hergestellt wurden. Die Einhaltung der Voraussetzungen des Satzes 6 wird vermutet, wenn die vorgeschriebene CE-Kennzeichnung vorhanden ist.


    Mag sein, dass es irgendwelche neuen Normen gibt, die ich nicht kenne aber der Shelly hat das CE-Siegel, laut Niederspannungsanschlußverordnung also zulässig.

    10x Shelly1, 7x Shelly 1PM, 2xShelly 1L, 9x Shelly 2.5, 3x Shelly2, 1x Shelly EM, 2x ShellyDimmer, 3x ShellyDimmer2, 1x Shelly 3EM, 1x Shelly4Pro, 1x Shelly Button1, 4x Shelly Duo, 1x, ShellyDuo G10, 3x ShellyVintage, 1x Shelly Bulb, 8x ShellyDuoG10RGB, 1x ShellyPlug, 2x ShellyRGBW2, 5x Shelly PlugS. 1x Shelly Sense, 3x Shelly i3, 1x Shelly Gas, 4x Shelly H&T, 1x Shelly Flood, 2x ShellyDoor&Window2, 3x TempAddon, 1x ShellyMotion

  • Sehr interessant

    Gerade diese Stelle:


    „“. Bei elektrotechnischen Geräten häufig zu sehen ist das VDE-Prüfzeichen. Handel, Verbraucher, Anwender und die für Elektrosicherheit Verantwortlichen in Betrieben sind gut beraten, auf dieses VDE-Zeichen zu achten. Denn eine CE-Kennzeichnung allein ist noch keine Garantie für Sicherheit. Immer wieder müssen die Marktüberwachungsbehörden Produkte vom Markt nehmen, die trotz einer CE-Kennzeichnung erhebliche Sicherheitsmängel aufweisen. ““

  • Zum Thema Versicherungsschutz: das hab ich vor 30 Jahren mal gelernt, sogar spezialisiert auf große Gebäudekomplexe ;)


    man unterscheidet im Schadenfall zwischen fahrlässig, grob fahrlässig und vorsätzlich (und natürlich nichts von alle dem).


    Vorsatz ist recht einfach erklärt:

    Beispiel: ich zünde absichtlich mein Haus an


    Fahrlässig handle ich, wenn ich die erforderliche Sorgfaltspflicht außer Acht lasse. Beispiel: es brennt eine Kerze, ich verlasse den Raum um im Keller eine Maschine Wäsche zu waschen. Es entfacht ein Feuer..


    Grob fahrlässig handle ich, wenn ich die erforderliche Sorgfaltspflicht in besondererm Maße außer Acht lasse. Beispiel: ich mach den offenen Kamin an und fahre anschließend für mehrere Stunden einkaufen..


    wenn ein Produkt entsprechend gekennzeichnet ist (CE reicht, s.o) und von einer ausgebildeten Elektrofachkraft eingebaut wurde dann ist das nichts von den drei genannten Fällen.


    Da greifen dann allenfalls noch Produkthaftung (bei fehlerhaft konstruierten Produkten haftet der Hersteller) oder eben die Ausführungshaftung: Wer die Arbeiten ausführt, der haftet für seine Arbeit.


    wenn aber alles fachgerecht ausgeführt wurde und auch das Produkt nicht fehlerhaft konstruiert wurde gibt es rechtlich keinerlei Grundlage für den Versicherer sich aus der Nummer rauszuwinden..

    10x Shelly1, 7x Shelly 1PM, 2xShelly 1L, 9x Shelly 2.5, 3x Shelly2, 1x Shelly EM, 2x ShellyDimmer, 3x ShellyDimmer2, 1x Shelly 3EM, 1x Shelly4Pro, 1x Shelly Button1, 4x Shelly Duo, 1x, ShellyDuo G10, 3x ShellyVintage, 1x Shelly Bulb, 8x ShellyDuoG10RGB, 1x ShellyPlug, 2x ShellyRGBW2, 5x Shelly PlugS. 1x Shelly Sense, 3x Shelly i3, 1x Shelly Gas, 4x Shelly H&T, 1x Shelly Flood, 2x ShellyDoor&Window2, 3x TempAddon, 1x ShellyMotion

  • wenn aber alles fachgerecht ausgeführt wurde und auch das Produkt nicht fehlerhaft konstruiert wurde gibt es rechtlich keinerlei Grundlage für den Versicherer sich aus der Nummer rauszuwinden..

    und da ist der Haken - wenn ich etwas privat bzw. von einer Fachkraft, die zwar den Beruf erlernt aber nicht mehr beruflich ausübt, einbauen lasse, wie kann ich Nachweisen, das es fachgerecht ausgeführt wurde? Ist sehr kleinkarriert aber diese Frage beschäftigt mich diesbezüglich.

    Kann die Versicherung mir hieraus "einen Strick drehen"?

  • Da wird es grundsätzlich und sehr häufig problematisch werden.

    Das geht im Grunde doch nur bei einem Neubau, oder liege ich da falsch?

    Da gibt es aktuelle Dokumente.

    Es gibt in DE und EU jede Menge Gesetze, Normen, Regelwerke, Vorschriften.

    Was machst Du bei einem gekauften Objekt..70er, 80er, 90er.

    Unsere ETW ist von 90, null Doku..

    Es gibt hier etliche, aktuell nicht zulässige Verkabelungen..

    Was passiert im Schadenfall?

    Die Baufirma gab es mal..

    Da ist ein CE bei neueren Geräten doch schon gut ;)

  • und da ist der Haken - wenn ich etwas privat bzw. von einer Fachkraft, die zwar den Beruf erlernt aber nicht mehr beruflich ausübt, einbauen lasse, wie kann ich Nachweisen, das es fachgerecht ausgeführt wurde?

    kniffelige Frage, ich bin kein Jurist und hab auch seit 25 Jahren keinerlei fachlichen Bezug zur Versicherung mehr..


    Ich könnte zwar bei uns in der Schadenabteilung nachfragen, wie solche Fälle behandelt werden, das muss aber nicht zwingend bedeuten, dass dein Versicherer da identisch handelt.


    Mein Bauchgefühl sagt: im Schadenfall müsste man dir zunächst mal nachweisen, dass der Schaden aufgrund von nicht fachgerechter Ausführung entstanden ist..


    Ich frag das jetzt mal ganz bewusst:

    Schraubst du deine Deckenbeleuchtung selbst an oder macht das auch ein Elektro-Fachbetrieb für dich?

    10x Shelly1, 7x Shelly 1PM, 2xShelly 1L, 9x Shelly 2.5, 3x Shelly2, 1x Shelly EM, 2x ShellyDimmer, 3x ShellyDimmer2, 1x Shelly 3EM, 1x Shelly4Pro, 1x Shelly Button1, 4x Shelly Duo, 1x, ShellyDuo G10, 3x ShellyVintage, 1x Shelly Bulb, 8x ShellyDuoG10RGB, 1x ShellyPlug, 2x ShellyRGBW2, 5x Shelly PlugS. 1x Shelly Sense, 3x Shelly i3, 1x Shelly Gas, 4x Shelly H&T, 1x Shelly Flood, 2x ShellyDoor&Window2, 3x TempAddon, 1x ShellyMotion

  • Ich frag das jetzt mal ganz bewusst:

    Schraubst du deine Deckenbeleuchtung selbst an oder macht das auch ein Elektro-Fachbetrieb für dich?

    Deckenlampe habe ich bisher selbst montiert. Schief gegangen ist bisher nichts! ;) Vermutlich macht das technisch gesehen keinen Unterschied? Laut §13 NAV dürfen für elektrische Anlagen allerdings "nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden".


    Heißt für mich aber weitergehend, prinzipiell wäre es egal, wenn die Shellys ein VDE-Kennzeichen hätten, einbauen dürften diese theoretisch aber nur Elektro-Fachbetriebe. Rechtlich gesehen reicht aber das CE-Kenneichen, um elektrische Geräte in DE in Betrieb zu nehmen. Erweitertes Vertrauen in die Sicherheit schafft zusätzlich das VDE-Kennzeichen.

  • Das CE ist doch im Grunde nur eine Vereinfachung alter Siegel und bedeutet doch nur: Komformitätserklärung nach "bestimmten" Regeln gefertigt.

    Ich meine, nur Prüfsiegel zählt..

    Ich kann was bauen, schreibe nen kl. Roman mit vielen Sicherheitshinweisen zur Absicherung, klebe CE drauf, fertig.

    Man denke an viele Beispiele aus Chi..

  • Im Prinzip hast Du Recht. Das CE-Zeichen ist nur eine Konformitätserklärung des Herstellers. Rein theoretisch könnte ein Hersteller ohne irgendeine Prüfung das CE-Zeichen auf sein Produkt kleben, eine Konformitätserklärung unterschreiben und fertig. Das träfe aber für ein zu Unrecht angebrachtes VDE-Zeichen genauso zu.


    Wenn aber alle entsprechenden Vorschriften und Normen eingehalten werden, dann garantiert ein CE-Zeichen praktisch die gleiche Sicherheit. Nur liegt die Verantwortung halt beim Unternehmen und nicht bei irgendeinem Prüfinstitut. Ein seriöses Unternehmen wird deshalb tunlichst alle geforderten Normen einhalten und diese entweder selbst oder wiederum durch entsprechende Prüfinstitute verifizieren lassen.


    Ich weiß noch aus meiner aktiven Zeit im Beruf (Steuerungstechnik für Kraftwerks- und Industrieanlagen) welche Aufstände und Tests (und Modifikationen) gemacht wurden um alle geforderten Normen zu erfüllen um dann das CE-Zeichen vergeben zu können.

    Grüße Bernd


    Mein "Smarthome":

    FHEM als "Master"(Cloud-Free :))mit 89 Shellys(1, 1PM, 2, 2.5, 4Pro, RGBW2, PlugS, Uni, alle mit Original-FW),13x Sonoff (Tasmota-FW),12x Blitzwolf/Gosund(Tasmota-FW), 85x One-Wire Temp-Sensoren(16x D1-Mini mit Tasmota-FW),51x Modbus(Hutschienenzähler),31x Intertechno 433MHz(Rolladen-Aktoren),16x FBDECT(8 Heizkörperthermostate, 8 Schaltsteckdosen),21x Homematic(16 Raumthermostate, 3 FB-Heizungsaktoren, 2 Repeater),etc. ...

    Neues von Print Worth 3D: ==> Marktplatz

  • Das sind prinzipiell 2 verschiedene Fragen.


    1. Wer darf einen Shelly einbauen?

    Hier gilt:

    Laut §13 NAV dürfen für elektrische Anlagen allerdings "nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden".

    Das bedeutet aber konkret dass (genau wie es da steht) es eben nicht irgendjemand sein darf der irgendwann mal was mit Elektrik gelernt hat. Sondern nur ein Elektrofachbetrieb der direkt bei deinem örtlichen Energieversorger für solche Arbeiten registriert ist. Da wird die Luft halt dünner.


    Obwohl ich auch nur mit rechtlichem Halbwissen glänzen kann, ist es m.E. so dass ein Elektrofachbetrieb sich zwar nicht nach der VDE richten muss (es sei denn es wird z.B. in einem Ausschreibungstext gefordert), er wird es aber i.d.R. tun um sich dahingehend abzusichern dass er nach den "anerkannten Regeln der Technik" gearbeitet hat. D.h. Du wirst schwer jemanden finden.


    2. Was macht die Versicherung im Schadenfall (z.B. Brand).

    Ich meine, wenn eindeutig festgestellt werden kann dass die Schadenursache ein elektrisches Gerät war, dann wird die Versicherung evtl. versuchen den Installateur oder den Hersteller in Regress zu nehmen. Ich glaube aber nicht dass Dir selbst grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann, weil Du die Niederspannungsverordnung nicht auswendig kennst.

    Also wenn Du einen Elektriker findest, der Dir die Shellys einbaut, dann ist für Dich wohl alles gut.

    Zumindest meiner Einschätzung nach.

  • Deckenlampe habe ich bisher selbst montiert. Schief gegangen ist bisher nichts! ;)

    Exakt das, ich kenne in meinem Bekanntenkreis auch so gut wie niemanden, der sich bei Ikea eine Deckenlampe kauft und dann einen Elektriker anruft um diese anbringen zu lassen..

    Streng genommen ist das aber laut Niederspannungsanschussverordnung eben nicht zulässig.


    wenn ich als "Laie" eine Lampe anbringe:

    ich messe vorher die Leitungen durch, entferne sauber und fachgerecht die Isolierungen, benutze VDE zertifizierte Klemmen, um die Verbindung zur Lampe herzustellen, prüfe diese nach dem Anbringen auf Zugfestigkeit und bohre auch nur da Löcher, wo ich (gemessen) auch keine Zuleitung erwischen kann.


    Macht ein ausgebildeter Elektriker das anders?


    Das kann mir die Versicherung dann vielleicht als fahrlässig ausgelegen, weil ich es ja eigentlich gar nicht darf aber hier von grober Fahrlässgkeit (nur darum geht es ja) zu reden wäre wohl kaum durchsetzbar..


    Grob fahrlässig wäre es wohl, wenn ich die Adern der Lampe notdürftig per Hand ineinander verdrehe und dann mit ein paar Streifen Tesafilm isoliere..


    Ganz wichtig: Das soll jetzt unter keinen Umständen wie ein "Freifahrtschein" rüberkommen, etwas selber zu machen... denn letztenendes liegt die Verantwortung (und im Schadenfall ggf. auch die Haftung) beim Ausführenden..

    10x Shelly1, 7x Shelly 1PM, 2xShelly 1L, 9x Shelly 2.5, 3x Shelly2, 1x Shelly EM, 2x ShellyDimmer, 3x ShellyDimmer2, 1x Shelly 3EM, 1x Shelly4Pro, 1x Shelly Button1, 4x Shelly Duo, 1x, ShellyDuo G10, 3x ShellyVintage, 1x Shelly Bulb, 8x ShellyDuoG10RGB, 1x ShellyPlug, 2x ShellyRGBW2, 5x Shelly PlugS. 1x Shelly Sense, 3x Shelly i3, 1x Shelly Gas, 4x Shelly H&T, 1x Shelly Flood, 2x ShellyDoor&Window2, 3x TempAddon, 1x ShellyMotion

  • VDE = Verband der Elektrotechnik

    VDE steht für europäische oder intetnational harmonisierende Normen. Es bestätigt die Einhaltung der Schutzanforderungen der zutreffenden Richtlinien. Die anwendung der VDE-Bestimmungen ist freiwillig. Für die VDE-Normen besteht juritisch ein sog. tatsächliche Rechtsvermutung, dafür das sie fachgerecht im Sinne der "anerkannten Regeln der Technik" sind. Werden sie nicht eingehalten, kann dies rechtliche Konsequenzen haben. Aus kosten gründen gehen viele Hersteller, wenn nötig, den weg zur VDE-Zertifiziertung über die OVE. Im allgemeinen wird jedoch die EU-Konformitätserklärung ausgegeben. Letzentlich ist der Betreiber und Errichter verantwortlich, im Schadensfall wird ein Sachverständiger hinzugezogen, dessen Aussagen sind letzlich ausschlaggebend für weitere rechliche Ansprüche. Die Elektrofachkraft sollte für ihre ausgeführten Arbeiten ein entsprechendes Prüfprotokoll erstellen, um eventuell später für aufkommende "Fragen" gerüstet zu sein.

    LG

    Michael


    9x Shelly 2.5 ; 18x Shelly1; 2x Shelly 1L mit Bypass und Einschaltstrombegrenzer; 2 x D/W2; 2 x Shelly Plug S, 1x shelly dimmer und 1 Shelly H&T über Cloud, APP und Alexa gesteuert.8o8o8o

    9 x Shelly 2,5 und 4 x Shelly1 fremd verbaut, inkl. Cloud und Alexa Sprachsteuerung.

    Jeder so wie er kann!  :D

  • Um das mal einfach zu sagen. Ich mache das auch als Nebengewerbe. Ich darf laut Kammer verbauen ohne Eintragung da es das gleiche ist wie der Tausch eines licht schalters.

    Was ich nicht dürfte, wäre neue Kabel verlegen.

    Eigentlich ist das relativ einfach, hier bei mir in der Ecke machen die Elektriker das auch eher ungern, da sie die Produkte nicht kennen.


    Das ist jetzt die Kurzform und natürlich muss ich aber auch versichert sein usw. Das sollte aber jeder machen, der etwas zerstören könnte, in meinem Augen.


    Gruß,

    Kai

    Prime-SmartHome-Solutions

    Selbstständiger SmartHome Berater. Von der Beratung bis hin zur Einrichtung

    :thumbup: Bei Fragen, einfach via PN melden :thumbup:

  • Ich habe das gerade hier diskutiert, stößt jedoch anscheinend auf wenig Verständnis:

    Einfach ab den ersten Beitrag diesen Monats lesen (User Klenk).

    Korrekt ist, dass der Paragraph 13 Absatz 2 Satz 4 oftmals nicht mitgelesen wird (so wohl auch nicht von kingof7eleven ), jedoch ist dieser kein Freifahrtschein, sondern gibt Gewerben, welche einen "kleinen Elektroschein" machen können, die Möglichkeit z.B. einen Herd mit anzuklemmen.

    Edited once, last by Schubbie ().

  • Korrekt ist, dass der Paragraph 13 Absatz 2 Satz 4 oftmals nicht mitgelesen wird (so wohl auch nicht von kingof7eleven ), jedoch ist dieser kein Freifahrtschein, sondern gibt Gewerben, welche einen "kleinen Elektroschein" machen können, die Möglichkeit z.B. einen Herd mit anzuklemmen.

    Den Passus hab ich schon gelesen. Ich habe nur keine Definition von "Instandhaltungsarbeiten" gefunden. Ist der Neueinbau einen Shelly in Deine Elektrische Anlage eine Instandhaltung?
    Wo wird das definiert?

  • Den Passus hab ich schon gelesen. Ich habe nur keine Definition von "Instandhaltungsarbeiten" gefunden. Ist der Neueinbau einen Shelly in Deine Elektrische Anlage eine Instandhaltung?
    Wo wird das definiert?

    Hier z.B. wird die „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT) beschrieben“:

    Quote

    Festgelegte Tätigkeiten sind „gleichartige, sich wiederholende Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln, die vom Unternehmer betriebsspezifisch schriftlich zu definieren sind“. Sie dürfen nur in Anlagen mit Nennspannungen bis 1.000 V AC oder 1.500 V DC und grundsätzlich nur im freigeschalteten Zustand durchgeführt werden. Der Wirkungsbereich ist aus nachvollziehbaren Gründen stark eingeschränkt. Eine Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten darf zum Beispiel keine Arbeiten an elektrischen Anlagen erledigen und auch keine elektrische Anlage erweitern. Ein Hausmeister darf also nicht beauftragt werden, Instandhaltungsarbeiten am Versorgungsnetz durchzuführen. Vielmehr sind die festgelegten Tätigkeiten auf das begrenzt, was in engem Zusammenhang mit der eigentlichen Aufgabe steht.

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