Frage zum Bypass

  • Hallo zusammen,


    auf dem Bypass steht "220V - 320mA" (auf der Verpackung) und auf dem Bypass selbst steht 220V - 2.2W


    Kann mir das jemand erklären? Irgendwie bekomme ich diese beiden Angaben nicht so recht übereinandergelegt.

  • okay, dann vielleicht zum besseren Verständnis:


    Shelly1L Output EIN -> Bypass angeschlossen aber ohne Last (vergleichsweise bei Glühbirne die defekt ist) -> dann ist der Verbrauch max. 2W


    Shelly1L Output EIN -> Bypass angeschlossen aber mit Last (vergleichsweise bei Glühbirne intakt) -> dann ist der Verbrauch max. 0,5-1,2W (eigentlich sollten es lt. Aussagen max 1,5W sein)

  • Das ist aber gut angegeben^^

    2,2W sind 0,01A bei 220V, wir haben wohl 230V;)

    Die Zahl 320mA kann doch kein Tippfehler sein, die passt mal garnicht.

    Als Widerstand, dann wären das 0,68A parallel an 230V..

    Das sind bei 0,1A Strom am Shelly 32V die am Widerstand abfallen.

    U=R*I = 32V passen..

    Die 2,2W sind bestimmt die Watt die durch den Widerstand fließen dürfen. Das wären bei W=V*A aber nur 0,01A?

    Ich denke der hat 2-3kOhm, dann passt das besser;)

    Kann mal einer den Lastwiderstand messen?

    Ich glaube, ich schau mit mal den Verdrahtungsplan an;)

    Edited once, last by DIYROLLY ().

  • Ja, das wäre auch realistischer.


    Allerdings schreibt er das die 2W nur verbraten werden wenn der Shelly eingeschaltet ist (bei defektem Leuchtmittel) und 0,5-1,2W wenn eingeschaltet (bei intaktem Leuchtmittel).


    Dennoch sagt mir mein Verständnis, daß bei Weglassen des Bypass (wenn die angeschlossene Last es erlaubt), der Shelly selbst nur in Betrieb ist, sofern das Leuchtmittel nicht defekt ist. Bei defektem Leuchtmittel müsste der Shelly ja ausser Betrieb sein.

    Setzt man nun einen Bypass ein (auch bei Leuchten über 20W),dann müsste der Shelly dank des Bypass ja weiter laufen oder habe ich einen Denkfehler?


    Wenn ich richtig liege dann würde ich nämlich den Bypass immer verbauen, auch bei einer Leuchte über 20W, um den Shelly zumindest im WLAN zu halten.

    Bei mehreren Leuchten ist es sicherlich unnötig (sofern sie nicht hinter einem Trafo hängen), da es sehr unwahrscheinlich ist das mehrere Leuchten ausfallen.

  • Die Angaben von Dimitar stimmen. Ohne Leuchtmittel habe ich es zwar nicht getestet, aber 80 Watt heizt der Bypass bestimmt nicht durch.


    Ohne Bypass kann aber durchaus problematisch sein. Wenn durch defekte Lampen die Mindestlast unterschritten wird, dann blinken die verbliebenen unter Umständen dauerhaft.

  • alsk1 Schon richtig interpretiert.


    Wie will man abschalten..nur über extra Schalter.

    Also ohne Grundlast durch Leuchtmittel = Shelly aus

    Mit Bypass und zu kl. Last = Shelly aus.

    Der wird intern auch einen Bypass haben, der Widerstand hat bestimmt einem größeren Wert, der passt sonst nicht ins Gehäuse...

    Trafo wäre eine gute Lösung = Niederohmig, ebenso die noch erhältlichen 230V Halogenbirnen.

    Da würde ich keine Probleme sehen.

    Da gehen problemlos 10mA Ruhestrom durch.

    Aber was ist mit den vielen Schaltnetzteilen?

    Die sind eher <1W im Standby.

    Ich habe wohl noch kein Schaltnetzteil in "Reihe angezapft"

    Dazu ist bestimmt der Bypass Widerstand gedacht, der sorgt für etwas Reststrom.

    Ich bin mal gespannt auf die x% wo es geht und die xx% wo es nicht geht.

  • Nun, meine Frage wird dadurch leider noch nicht beantwortet.

    Macht es nun Sinn per se den Bypass zu verbauen (unabhängig von der angeschalteten Last)?


    Ich möchte verhindern, daß der Shelly ausser Betrieb geht und somit offline ist, falls das Leuchtmittel hops geht.

  • Einfacher beschrieben.

    Bei einem "ohmschen" Verbraucher wie Trafo oder 230V Halogen, wird der Bypass sicherlich nicht notwendig sein.

    Bei Schaltnetzteilen oder LED Panels, usw. ja.

    Der sorgt für die Stromversorgung vom Shelly

  • Ich hatte nicht mehr auf dem Schirm, das man den Shelly 1L auch mit N betreiben kann.

    Ich rede ausschließlich von einem Betrieb ohne N.

    Da müsste der Shelly doch bei defekten Leuchtmittel offline gehen (ohne Bypass) oder?

    Also macht es doch Sinn den Bypass immer zu verbauen, um ein offline-Zustand zu verhindern?


    Von daher kann ich die Aussage von Dimitar nicht so ganz nachvollziehen da ein Shelly auch (minimal) selbst Strom verbraucht.

    Da fließt immer ein Strom über den Bypass (bei Betrieb ohne N) bzw ein Strom über das Leuchtmittel (mit N) damit der Shelly selbst in Betrieb bleibt, auch bei nicht aktivem Output.

  • Letztlich bestimmt die innenschaltung des Shelly1L wieviel Strom fließt und wenn dieser nur vll 10-20mA braucht, spielt ein Bypass, eine 100W Lampe oder ein Trafo keine Rolle.

    MfG Lötauge

    allen eine gute Zeit im Lockdown und bleibt gesund.


    4x Shelly1 (auch im Button), 2x Shelly2.5, 2x Shelly Dimmer, 1x Shelly Duo, 2x UNI, 3x OBI Steckdose mit Tasmota. Shelly App, IOBroker auf RaspberryPi4B(4GB), Fritz!Box7590, Fritz!Repeater2400, 2x Fritz!DECT301 HKR, ConbeeII Stick für Xiomi Sensoren

  • Also ich habe heute einen Shelly1L in der Küche für die Beleuchtung der Küchenzeile verbaut.

    Es handelt sich um eine Leuchtstoffröhre ohne Starter.

    Es gibt keinen N in der Schalter Dose.


    Ohne Bypass war das WLAN kurz da, dann weg. Die Leuchtstoffröhre flackerte immer ganz schwach. Also habe ich den Bypass eingebaut. Bei ausgeschaltetem Shelly ist der Bypass kalt, keine Erwärnung. Bei eingeschaltetem Shelly wird der Bypass deutlich spürbar warm. Nicht so heiß das man ihn nicht anfassen kann aber deutlich warm. Ich würde mal schätzen so 50-60°C.


    Nun ist es so das unsere Küche seit 1983 eingebaut ist und hinter den Hängeschränke ist ein NYM Kabel welches unterhalb der Schränke rauskommt. Dieses Kabel kommt vom Lichtschalter und ist dann dort unter den Schränken mit Lüsterklemme verdrahtet.

    Ich weiß das ist nicht so ganz VDE konform aber es ist bunmal so. Hinter den Hängeschränken ist generell nur 2-3mm Luft bis zum Fliesenspiegel, bis auf die eine Stelle wo das NYM herauskommt.


    Ich habe den Bypass nun parallel an die Lüsterklemme geklemmt, habe diese aber gegen eine Lüsterklemme mit Kabelschutz /Adernschutz ausgetauscht. Den Bypass selbst habe ich dann in den schmalen Schlitz zwischen Fliesenspiegel und Hängeschrank geschoben und von unten mit ein bisschen Pappe gegen herausrutschen gesichert. Ich hoffe nicht das der Bypass dort überhitzt, denn atmen geht nicht mehr so gut. Eine andere Möglichkeit bietet sich mir aber nicht wirklich.

  • Hallo zusammen,


    auf dem Bypass steht "220V - 320mA" (auf der Verpackung) und auf dem Bypass selbst steht 220V - 2.2W


    Kann mir das jemand erklären? Irgendwie bekomme ich diese beiden Angaben nicht so recht übereinandergelegt.


    ... vielleicht wollten das einfach nur 350mW werden...

    Mit der Elektrik ist das doch ganz einfach. Alles, was man sich merken muss: Rot ist Schwarz und Plus ist Minus, dann klappt‘s immer:!: Und beim Programmieren hat man auch nur Nullen und Einsen, also wie kompliziert kann das schon sein:?:

  • Was ich allerdings dazu sagen muss, das die Leuchtstoffröhre ganz leicht flackert bzw "zuckelt" wenn sie eingeschaltet ist. Irgendwie scheint das nicht 100%ig sauber zu laufen, aber vielleicht kann man damit leben. Mehr als den Bypass verbauen kann man ja nicht.