Wieviel Überspannung verträgt der shelly 2.5

  • Weiß jemand wie hoch die angelegte Spannung beim Betrieb mit 12V maximal sein darf? Ich würde annehmen, dass man bis 14V Versorgungsspannung anlegen darf.


    Ich frage deshalb nach, weil ich einen Hoftorantrieb von Schartec habe (Jet 500). Der stellt auf seiner Platine 13,5V zu Verfügung. Alternativ gibt es noch einen Anschluss für eine externe Batterie mit 24V. Die anliegende Spannung Platine aber sehr stark, weshalb ich meinen shelly 2.5 nicht da damit versorgen möchte.

  • Alternativ gibt es noch einen Anschluss für eine externe Batterie mit 24V. Die anliegende Spannung Platine aber sehr stark, weshalb ich meinen shelly 2.5 nicht da damit versorgen möchte.

    Wieviel Volt wurden an diesem Anschluss gemessen?

    „Dieses Denken, daß etwas nie perfekt ist, daß es immer weiterentwickelt und verbessert werden kann - das ist typisch für Ingenieure“ (FAS, Uwe Marx, 29.08.2021)

  • Genau. Und deshalb wollte ich wissen, wie hoch die alternativ zur Verfügung stehende Spannung ist. :)

    „Dieses Denken, daß etwas nie perfekt ist, daß es immer weiterentwickelt und verbessert werden kann - das ist typisch für Ingenieure“ (FAS, Uwe Marx, 29.08.2021)

  • Die gemessene Spannung pulst zwischen etwa 22 und 24 V in der Spitze mit ca 0,5 bis 1Hz. Genauer kann ich es leider nicht messen.

    Das bedeutet, ich muss mit einem größeren Kondensator glätten.

  • Alternativ gibt es noch einen Anschluss für eine externe Batterie mit 24V

    Batterie oder Akku (2x Gel Akku?)

    Laderegler gehen bis 26,6 - 27V (Ladeschlussspannung)

    Ein Kondensator um 2200yF und 35V und ein Lastwiderstand um 330 Ohm und dann mal messen wie hoch die Spannung kommt.

    Der 2.5er kann bei 24 - 60V DC bedenkenlos betrieben werden.

    MfG Lötauge.


    Zu jeder Lösung findet sich auch ein Problem! 8)


    4x Shelly1 (auch im Button), 2x Shelly2.5, 2x Shelly Dimmer, 1x Shelly Duo, 2x UNI, 3x OBI Steckdose mit Tasmota. Shelly App, IOBroker auf RaspberryPi4B(4GB), Fritz!Box7590, Fritz!Repeater2400, 2x Fritz!DECT301 HKR, ConbeeII Stick für Xiomi Sensoren

  • Der 2.5er kann bei 24 - 60V DC bedenkenlos betrieben werden.

    Stimmt. Wobei anzumerken ist, daß die obere Grenze (60V DC) keine technisch bedingte ist, sondern wegen der Vorschriften angegeben wird: Alles, was größer als 60V ist, zählt nicht mehr als „Kleinspannung“! Tatsächlich ist der Betrieb mit >60V DC möglich - solch hohe Gleichspannungen sind in der Praxis nur selten zu finden. Der Ladekondensator des Gleichstrom-Zwischenkreises und der Mosfet des ersten Schaltreglers vertragen beide bis 450V DC.

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  • Naja "bedenkenlos", drüber ist es eben nicht mehr bedenkenlos wegen der >60V DC! Man kann aber höher gehen das kann so passen.

    MfG Lötauge.


    Zu jeder Lösung findet sich auch ein Problem! 8)


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  • Ich wüsste nicht, daß ich das Wort „bedenkenlos“ verwendet hätte?! Ansonsten: Zustimmung! Man sollte beim basteln IMMER mit den Gedanken bei seinem Tun sein.

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  • Die gemessene Spannung pulst zwischen etwa 22 und 24 V in der Spitze mit ca 0,5 bis 1Hz. Genauer kann ich es leider nicht messen.

    Das bedeutet, ich muss mit einem größeren Kondensator glätten.

    Du hast eine Batterie mit einer Spannung von 22-24V und einer Frequenz zwischen 0,5 und 1 Herz?


    ?


    walta

  • Habe soeben mal die Installationsbeschreibung des Schartec Jet 500 im Netz angesehen: Bei diesem Torantrieb ist im Gehäuse Platz für 2 Stück 12V Blei-Gel-Akkus (etwa 7 Ah), die jedoch in der EU-Version nicht eingebaut werden. Daher sollte die Ladespannung für den Akku für die Speisung des Shelly 2.5 genutzt werden können. Loetauge hat dazu ja einen praktikablen Vorschlag gemacht:

    Laderegler gehen bis 26,6 - 27V (Ladeschlussspannung)

    Ein Kondensator um 2200yF und 35V und ein Lastwiderstand um 330 Ohm und dann mal messen wie hoch die Spannung kommt.

    Platz für den Elko gibt es ja zur Genüge…

    „Dieses Denken, daß etwas nie perfekt ist, daß es immer weiterentwickelt und verbessert werden kann - das ist typisch für Ingenieure“ (FAS, Uwe Marx, 29.08.2021)

  • Danke für eure guten Tipps. Leider gestaltet sich die Angelegenheit doch etwas schwieriger, weil der shelly 2.5 die Steuerung nicht komplett bedienen kann. Der Schartec Jet 500 hat drei Eingänge: Öffnen, Stopp und Schließen. Der Shelly 2.5 hat aber nur zwei Schaltausgänge 😎.

    Der Service von Schartec hat mir den Rat gegeben stattdessen an Pin 10 und 11 einen Taster anzuschließen. Ob das funktioniert, teste ich morgen. Wenn ja, setze ich einfach einen Shelly1 ein. Der Komfort ist natürlich deutlich eingeschränkt, aber ich kann den Schartec steuern.


    Dürfte man den Shelly1 mit den 13,5V versorgen?

  • Dürfte man den Shelly1 mit den 13,5V versorgen?

    Nein, 12,5V ist die Grenze.

    Wozu wird Stop benötigt?

    Das Tor wird doch aufgefahren, stoppt dann und dann wird zugefahren, das Tor stoppt dann wieder. Wird denn eine Position dazwischen benötigt?

    MfG Lötauge.


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  • [12V-Versorgung des Shelly 1]

    Das ist etwas vereinfacht dargestellt, Loetauge . Schauen wir in die Spezifikation des Shelly 1, finden wir: Nichts! In der Bedienungsanleitung (wo ich zuerst nach den specs suchen würde) steht: 12V. Keine untere, keine obere Grenze. Das ist dürftig.

    Weiter gibt es Indizien: Mehrere Forenmitglieder betreiben den Shelly 1 im PKW bzw. Wohnmobil. Eine vollgeladene Autobatterie hat 6x2,3V=13,8V. Beim Laden während der Fahrt geht das gerne auch mal auf 14,2V.

    Dann gibt es die Datenblätter der Bauteile im Innern des Shelly: Beim 12V-Betrieb ist der zweite Schaltregler das bestimmende Bauteil: (Klick)

    Ich würde jetzt nicht so weit gehen und 18V als Obergrenze angeben: Da ist erstens noch der Ladeelko, der ein 16V-Typ sein könnte und damit die Grenze setzen würde. Zum zweiten steigt die Verlustleistung der Relaisspule bei Spannungserhöhung quadratisch an, was in dem verlinkten Beitrag thematisiert wurde. 14,5V ist jedoch ein oberer Grenzwert, mit dem man gut leben kann…


    Nachtrag: Der Ladeelko ist ein 16V-Typ (das ergab eine körperliche Bestandsaufnahme vor wenigen Minuten). Daher würde ich empfehlen, nicht mehr als 14,5V anzulegen!

    „Dieses Denken, daß etwas nie perfekt ist, daß es immer weiterentwickelt und verbessert werden kann - das ist typisch für Ingenieure“ (FAS, Uwe Marx, 29.08.2021)

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  • Ich würde die Obergrenze garnicht so aufweichen wollen. Hier im Bild vom Vergleich der alten und der Plus Serie wurden 11,5 - 12,5V als Range angegeben.

    Alles andere ist eigenes Risiko!

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    MfG Lötauge.


    Zu jeder Lösung findet sich auch ein Problem! 8)


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  • Der Hersteller sollte es halt angeben. Und das hat er m.E. versäumt - oder zeigt mir jemand das Gegenteil? Im Manual zum Shelly 1 steht es jedenfalls nicht. Aber alles gut - wir können mit der Situation leben. Schließlich soll der „Neue“ Shelly plus 1 ja einen Versorgungsspannungsbereich von 10 bis 15V haben. Mal sehen, was beim Öffnen ruchbar wird - wenn da der gleiche Regler-Chip (SY8120) drinnen steckt…

    „Dieses Denken, daß etwas nie perfekt ist, daß es immer weiterentwickelt und verbessert werden kann - das ist typisch für Ingenieure“ (FAS, Uwe Marx, 29.08.2021)

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  • 14V gehen noch (wg. Relais), der Schaltregler ist doch bekannt.

    Ich meine im Datenblatt steht 16V.

    Relais typischerweise +,- 20%, das wären max 14,4V


    Nachtrag: Mann sollte erst alles lesen ;) Thomas hat ja schon..

  • Okay, ich habe jetzt mal das Shelly1 an die 13,5V Versorgung der Lichtschranke angeklemmt und es läuft soweit wie erwartet! Pin 10 und 11 am Schartec Jet 500 reagieren auf den Schließimpuls. Damit setze ich das Tor je nachdem in Bewegung oder Stoppe es.

    Jetzt mache ich mich daran die gewünschten Positionen sowie Öffnungs- und Schließzeiten in Homeassistant zu integrieren.


    Damit ich bei einem späteren Wechsel oder Austausch nicht vergesse, dass der Shelly1 jetzt auf 12V eingestellt ist, habe ich ihm einen Aufkleber mit Text "12V!" spendiert.


    Und nicht zu vergessen: Nochmals herzlichen Dank für Eure schnelle und sachkundige Unterstützung!